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Barcelona für Deutsche



    Offener Brief...

    18.02.2014 - Thomas Spieker 

    Sehr geehter Herr Albert Peters, Herr Erwin Rauhe, Herr Gerhard Esser, Herr Sebastián Trivière-Casanovas, Herr Carlos Wienberg und sonstige Unterzeichnende (bis zu 54, lt. Presseinformationen),

    Mein Name ist Thomas Spieker. Ich bin Deutscher Staatsbürger und lebe und arbeite seit 43 Jahren, mal als Kleinunternehmer und andere Male auch als Angestellter, in Katalonien. Seit einigen Jahren bin ich sogar Kolumnist verschiedener regionaler Medien im Lande. Ich gehöre keinem deutschen Club an, sondern habe von Anfang an versucht, mich unter die Einheimischen zu mischen, ohne dabei auf die Identität meiner Herkunft zu verzichten. Heute fühle ich mich als Katalane deutscher Herkunft, denn ähnlich wie viele andere Katalanen, habe auch ich das Land kennen und lieben gelernt und in der Folge zu meiner Wahlheimat gemacht.

    Ihre ‚Erklärung‘ hat mich überrascht. Ich bin schon während meines Studiums der Betriebwirtschaft in Berlin immer davor gewarnt worden, Unternehmen und Politik zu sehr zu vermischen. Meine Laufbahn hat das bestätigt. Und offensichtlich bin ich auch nicht der einzige, der glaubt, dass Sie für Ihr Manifest eher ein Denkmal für ungewünschte Einmischung, als Sympathien unter den Katalanen verdient haben, denn sonst hätte sich die BASF nicht sofort am Tag nach der Veröffentlichung davon distanziert. Die Reaktionen seitens der Bürger und Politiker des Landes, das haben Sie sicher schon gemerkt, waren von vielseitig bis heftig.

    Die linken, katalanistischen Politiker (u.a. MP Joan Tardà – ERC) bezichtigen Sie gar, den katalanischen Nationalismus mit dem Nationalsozialismus in Deutschland verglichen zu haben. Das mag zwar etwas hochgegriffen sein, war aber angesichts Ihrer oberflächlichen, verallgemeinernden Warnung „Alertamos de los peligros de un fervor nacionalista, que en el último siglo ha traído sufrimientos inmensurables sobre Europa y que tampoco traerá nada bueno para Catalunya“ eigentlich nicht anders zu erwarten. Vor allem, weil Sie mit Ihrem warnenden Finger nur auf den katalanischen Nationalismus zeigen. Würden Sie das politische Klima tatsächlich ein wenig näher unter die Lupe nehmen, hätten sicher auch Sie festgestellt, dass der spanische Nationalismus viel heftigere Wogen schlägt. Können Sie sich vorstellen, was in Deutschland los wäre, wenn die Bundesregierung die Länder, z. B. Bayern, per Gesetz verpflichten wollte, den landeseigenen Dialekt aus den Schulen zu verbannen, um ab sofort z.B. Mathematik oder Geschichte nur noch auf Hochdeutsch zu unterrichten? Nun, genau das war aber das Anliegen der Madrider Regierung, deren Kulturminister José Ignacio Wert im Parlament erklärte, dass es ihr Anliegen sei, die Kinder in Katalonien zu „verspanischen“. Und auch wenn ein verschwindend geringer Teil der Bürger in Katalonien damit übereinstimmen (genauso wie es sicher auch in Bayern Einwohner gibt, die ihre Kinder in den Schulen gerne auf Hochdeutsch unterrichtet sähen), rechtfertigte er damit eine Einmischung in eine Kompetenz der katalanischen Landesregierung, die ihr vor 30 Jahren übertragen wurde und bisher, ähnlich wie die Mehrsprachigkeit in der Schweiz, einwandfrei funktioniert hat.

    Ihre Deklaration hat viele Menschen im Lande tief verletzt. So etwas passiert generell immer dann, wenn man sich nur die eine Seite der Münze anschaut. Daher war sie auch Wasser auf die Mühle des Madrider Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Leo Wieland, der nie eine Gelegenheit auslässt, den Freiheitsbestrebungen der Katalanen Ohrfeigen auszuteilen. Ähnlich wie auch die radikal-rechten Medien in Madrid Ihr Manifest für ihre eigenen Zwecke genutzt haben. Selbst Ministerpräsident Mas sah sich gezwungen, eine Erklärung abzugeben, um Ihr Schreiben, das leider nicht als Analyse, sondern als Angriff bewertet wurde, zu relativisieren.

    Jedoch will ich keinesfalls Ihr Recht auf freie Meinungsäusserung oder Ihre legitime Sorge um die wirtschaftliche Stabilität Kataloniens in Frage stellen. In Frage stelle ich nur Ihre mangelnde Objektivität, die eindeutige Parteiergreifung für eine politische Option, nämlich die der spanischen Volkspartei PP (für die einige unter Ihnen ja sogar im letzten Wahlkampf auf die Bühnen gegangen sind), die in dem Land, in dem Sie als Menschen leben und als Unternehmer, bzw. Führungskräfte bedeutender deutscher, bzw. europäischer Unternehmen tätig sind, nur von einer geschwindend kleinen Prozentzahl der Bevölkerung unterstützt wird. Oder glauben Sie, dass Sie die einzigen internationalen Unternehmen mit wirtschaftlichen Interessen in Katalonien repräsentieren? Wie denken Sie über die Hotelgruppe Hyatt, die gerade 200 Millionen Euro für den Ankauf der Torre Agbar investiert hat, oder über die chinesische Hutchinson Gruppe, die mit über 420 Millionen Euro Barcelonas Hafen zum grössten halbautomatischen Umschlagplatz für Container in Südeuropa machen will, oder über Mulitmillionär Amancio Ortega (ZARA), der in den letzten Jahren Immobilien für über 500 Millionen Euro in Barcelonas Innenstadt erworben hat? Glauben Sie, dass die Führungskräfte dieser Firmen sich keine Gedanken über die katalanische Unabhängigkeitsbewegung gemacht haben?

    Natürlich stimmt es, dass das Kapital ausser Gewinn vor allem ein stabiles Umfeld sucht. Hätten Sie sich jedoch bei Ihrer Analyse ein bischen mehr Mühe gegeben, hätten Sie bestimmt gemerkt, dass Stabilität und Wirtschaftswachstum eigentlich hinter dem Unabhängigkeitsdrang des weltweit als äusserst geschäftstüchtig geltenden katalanischen Volkes stehen. Denn, so meinen nahmhafte Wirtschaftsexperten allerorts, die seit Jahrzehnten mangelnden Investitionen des spanischen Staates in Katalonien, der auf der Jagd nach Wahlstimmen lieber Hochgeschwindigkeitsgleise in die Wüste Extremaduras oder noch einen unnötigen Autobahnring um Madrid baut, wird die katalanische Wirtschaft in Zukunft viel mehr belasten, als ein einmaliger Einschnitt in ein Bündnis, das von Spanien selbst in den letzten 35 Jahren demokratischer Ordnung, immer eher als die Beziehung der Molkerei mit der Kuh, als ein Verhältnis unter gleichberechtigten Regierungen geführt wurde. Hinzu kommt die kulturelle und sprachliche Invasion mit dem eindeutigen Ziel, alles ‚katalanische‘ zu unterdrücken.

    Ich finde es schade, dass Sie mit ihrem Brief gerade das Volk Südeuropas vor den Kopf gestossen haben, das von seinem Wesen her uns Deutschen wahrscheinlich am verwandtesten ist. Vielleicht wollen Sie sich ja überlegen den Brücken, die Sie so leichtsinnig zerschlagen haben, neuen Glanz zu verleihen, indem Sie die deutsch-katalanische Freundschaft in neue Gefielde heben. Wenn Sie es wünschen, bin ich Ihnen dabei gerne behilflich.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Kommentare (8) :

    Kommentar von Alexander 18.02.2014

    Sehr geehrter Herr Spieker, Ich begrüsse die Initiative der Declaracion de Barcelona da es für viele endlich mal eine Möglichkeit war ihre Besorgnis und Verärgerung über die nationalistische Gehirnwásche, die hier geschieht, auszudrücken. Wenn Sie Bayern mit Katalonien vergleichen und damit die Linguistische Inmersion dann seh ich das diese Gehirnwäsche bei Ihnen auch schon gewirkt hat - oder wie erklären Sie sich das das einzige Fach in dem meine Kinder auf der öffentlichen Schule in Spanisch unterrichtet wurden das Fach Spanisch war. Und ich glaube in Bayern würden sich viele Eltern beklagen, wenn Ihre Kinder nur auf Bayrisch unterrichtet würden. Auf mehr will ich hier jetzt gar nicht eingehen.

    Kommentar von Thomas Spieker 18.02.2014

    Sehr geehrter Herr Alexander,

    Natürlich stehen Sie mit Ihrem Argument nicht allein da. Ich weiss auch nicht, warum gerade unsere Deutschen Landsleute so grosse Probleme mit dem Umgang der eigenen, von Spaniern unterschiedlichen Merkmale der Katalanen haben. In der Schweiz beschwert sich doch auch kein In- und kein Ausländer darüber, dass die Schulsprache in Genf französisch und in Basel oder Zürich deutsch ist. In Quebec (Kanada) wird ähnlich schlechtes englisch gesprochen, wie in Frankreich. Gerade die kleinen Kulturen und Sprachen haben es schwer, zu überleben und müssen sich darum auch besonders schützen. Dabei hat die letzte PISA Studie ganz eindeutig bewiesen, dass die Kinder Kataloniens, denen spanisch zwar nicht als Fremd-, aber sehr wohl als Zweitsprache beigebracht wird, kastilianisch wesentlich besser beherrschen, als die Kinder der meisten anderen Regionen Spaniens.

    Es ist nicht das Anliegen der Katalanen oder der katalanischen Regierung, das spanische aus ihrem Leben zu verbannen, auch nicht in einem eigenen Staat. Die Menschen hier sind sich sehr wohl darüber bewusst, dass spanisch eine Weltsprache ist, die sie in keinem Fall vernachlässigen dürfen. Denken Sie einfach an Holland - holländisch 'nützt' auch niemandem und die meisten Holländer sprechen entweder sehr gutes englisch oder deutsch - meist sogar beide Sprachen.

    Es sind nur Erwachsene, die sich schwer damit tun, neue Sprachen zu lernen. Daher haben sie den falschen Eindruck, dass mehrere Sprachen ihre Kinder auch mehr belasten. Dem ist aber gar nicht so. Kinder sind wie Schwämme, die alles aufsaugen, was um sie herum passiert, einschliesslich mehrerer Sprachen. Und wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass unser Gehirn, wenn es von Kind an darauf trainiert wurde, praktische keine Grenzen hat, wenn es darum geht mehr Sprachen zu lernen. Ich selbst spreche und schreibe sechs, aber ich kenne auch Menschen, die es mit 9 aufnehmen können.

    Ich würde Sie bitten / Ihnen empfehlen, sich einfach so gut es geht von Vorurteilen zu befreien und zu versuchen, die Katalanen ein wenig mehr zu verstehen. Sie wollen Europa nur bereichern.

    Und abschliessend noch ein kurzer Kommentar zur Deklaration der Führungskräfte. Ihre Verwerflichkeit liegt darin, dass die Unterzeichnenden es versucht haben, versteckte Wahlpropagande für die spanische Regierungspartei Mariano Rajoys zu machen. Dazu haben sie Ihre gesellschaftliche und politische Stellung im Land missbraucht. Das ist, ganz abgesehen von dem Inhalt des Textes, ganz einfach nicht legitim. Und so haben es ja auch die meisten Firmen, die diese Herren vertreten, sofort verstanden und haben sich von der Deklaration ausdrücklich distanziert. Auch die spanischen Unternehmer (die natürlich wahltechnisch auch eher im konservativen Lager zu finden sind) halten nicht still - aber sie unterstützen mit ihren Warnungen nicht eine Partei, sondern drängen beide Regierungen (die spanische und die katalanische), zu verhandeln und, wenn möglich, zu einer Einigung zu kommen, weil ihr Anliegen die Stabilität ist. Darum ist die Deklaration deutschen Führungskräfte denkbar unneutral und ein ordentlicher Tritt ins Fettnäpfchen. Herr Rauhe stand vor 2 Jahren noch neben Fr. Sánchez Camacho auf der Wahlbühne!

    Aus diesem Grund macht mein 'offener Brief' (den die Herren Führungskräfte übrigens noch nicht beantwortet haben) ganz schön die Runde in den katalanischen Medien. Und hunderte Katalanen haben sich schon bei mir dafür bedankt, dass ein Deutscher den Herren mit Argumenten versucht hat klarzumachen, dass sie im Unrecht sind.

    Mit freundlichen Grüssen, Herr Alexander.

    Kommentar von Freiheitskämpfer 20.02.2014

    Herzlichen Glückwunsch ... Herr Peters und Kollegen. Sie wissen (wie die meisten Deutschen mit rel. guter Allgemeinbildung) dass Schweigen manchmal größeren Schaden anrichten kann als Stellung zu beziehen (in welcher Form auch immer).

    Unser selbsternannter Deutsch-Katalane (Schreiber des "offenen Briefes") mit dem ich in diesem Forum an anderer Stelle seine weltfremde und realitätsferne Meinung bereits ausdiskutiert habe, sollte sie nicht abhalten ihr demokratisches Recht auszuüben sich zu äußern.Wie Sie seinen Zeilen entnehmen können sind ja Leute die nicht seiner Meinung sind (die offensichtlich das deutsche Sprachrohr der separatistischen Bewegung ist) "böse Menschen die sich einmischen". Bei soviel Demokrativerständnis ist die weitere Diskussion (oder Beantwortung des Vorgangs) sicher eh überflüssig.

    Im Gegenteil. Melden Sie sich bitte weiter zu Wort. Sie alle sind Menschen die hier leben und Unternehmen haben oder führen. Unternehmen die eine Vision haben oder hatten als sie hier begonnen haben. Unternehmen die Mitarbeiter haben für die sie eine Verantwortung haben, die nicht am "Werkstor" endet. Wir alle wissen, dass viele dieser Menschen in Krisenzeiten gutgläubig jedem Heilsversprecher hinterherlaufen.

    Der Briefschreiber verweist auf Canada oder die Schweiz. Dort (Schweiz) gibt es allerdings das 5-Sprachen Abitur welches die Brücke bildet. Herr Mas schafft es nicht einmal die ihm zur Verfügung stehende Weltsprache Spanisch ordentlich zu re-integrieren (trotz richterlicher Entscheidungen) um Kindern und Jugendlichen das Tor zur Welt offenzuhalten.

    Stattdessen wird jungen Menschen die spanische Staatsbürger sind (aus anderen Regionen) der Bildungsanspruch in der offiziellen Landessprache verwehrt. Ich glaube kaum (Argument des "Deutsch-Katalanen") dass in München ein Hamburger Schüler  dessen Vater einen Job dort bekommt im Unterricht sich "tiefbayerisch" artikulieren muss. Hochdeutsch ist die Schulsprache.

    In katalunien wird vielen jungen Menschen seit ca. 5 Jahren die Bildungstüre vor der Nase zugeschlagen.

    Ich habe unserem "Verfechter" solcher rechtswidrigen Verhältnisse dies nun mehrfach versucht zu erläutern - auf diesem Auge ist er blind. Leider haben allerdings auch Organisationen versagt (spanischer Staat, EU) die durch rechtzeitiges Eingreifen hier hätten regulieren können.

    Wenn Sie nun an die Öffentlichkeit treten und Ihre Bedenken kundtun ist das nicht nur Ihr Recht - es ist Ihre Pflicht als verantwortungsbewusste Bürger.

    Dabei geht es nicht um eine erhöhte Findung der katalanischen Identität (die jedem Katalanen sicher zusteht) sondern eher um ein "Possenspiel" einer politischen Kaste zu der sich unser "Deutsch-Katalane" hingezogen fühlt.

    Würde eine ordentliche durchsetzungsfähige Regierung einer autonomen Region Katalunien z.b. mehr Geld aus Madrid abfordern für infrastrukturelle Massnahmen, so glaube ich wäre jeder der Unterzeichner der Erklärung hoch zufrieden. Sie leben in Katalunien, Sie arbeiten hier und Sie wollen die Qualität des Standortes im Sinne aller verbessern.

    Aber es geht um etwas ganz anderes und wir Deutschen (nein wir sind in der Basis nicht schlauer als andere) wissen aufgrund unserer Geschichte worum es geht: um Bauernfängerei einer ewig gestrigen Gruppe.

    Wir brauchen nicht mehr Hürden sondern weniger - nicht mehr Staat sondern weniger und die vielen Katalanen sind nicht freier oder haben mehr Wirtschaftlichkeit weil es 300 Botschaften mehr gibt (wer sitzt da - klare Sache sicher ?) oder ein CAT-Olympisches Komitee oder eine First-Class Krankenversicherung und "sichere" Renten (lesen Sie die Flugblätter die verteilt werden) .

    Hier wird mit althergebrachten Methoden an die Instinkte der Menschen appelliert aus ihrer z.Zt. u.U. wirtschaftlichen Not heraus zu entscheiden. Sie, die Unterzeichner, wissen wohin das führen kann...öffnen Sie Ihren Mitarbeitern und anderen die Augen. Besten Dank für ihre Initiative.

    Kommentar von Thomas Spieker 20.02.2014

    "Freiheitskämpfer",

    Ich weiss nicht, ob die Herren Führungskräfte anonyme Briefe überhaupt lesen, geschweige denn darauf antworten.

    Ich hatte allerdings sehr wohl das "Glück", vom Anwalt der Unterzeichner der 'Declaración de Barcelona' vorgestern eine Antwort zu bekommen:

    Sehr geehrter Herr Spieker,

    vielen Dank für Ihr ausführliches Schreiben.

    Sie als auch wir Unterzeichner der Declaración de Barcelona, lieben dieses Land und wollen Schaden von ihm wenden.

    Von den sieben Aussagen der Declaración de Barcelona, sind die ersten sechs nicht weg zu diskutieren und gerade deshalb haben diese ja in den letzten Tagen auch ein gewaltiges Presseecho gefunden.

    Und nun zum letzten Satz. Der Nationalismus hat den Völkern Europas im letzten Jahrhundert nur Krieg, Unglück und Leid gebracht. Der Nationalismus wird daher nach unser festen Überzeugung auch Catalunya nichts Gutes bringen. In der Declaración de Barcelona wollten wir diese historische Perspektive und die Warnung vor der daraus resultierenden Gefahr mit auf nehmen, ohne dass damit die verschiedenen Ausformungen des Nationalismus notwendiger Weise alle auf die gleiche Stufe zu stellen sind.

    Es muss ein Weg gefunden werden, die Anliegen Catalunyas ohne eine Abspaltung und im Verhandlungswege zu erreichen. Diesem Zweck dient unsere Declaración de Barcelona.

    Mit den besten Grüßen

    Dr. Carlos Wienberg

    Kommentar von Thomas Spieker 20.02.2014

    Und ich habe auch gleich heute auf diesen Brief geantwortet:

    Sehr geehrter Herr Dr. Wienberg,

    Auch ich danke Ihnen für Ihre Antwort.

    Leider muss ich jedoch feststellen, dass nicht nur Ihre ‚Declaración de Barcelona‘, sondern auch mein Brief ihren ‚Zweck‘ weit verfehlt haben. Denn Sie haben mit ihrem eindeutig Partei ergreifenden Manifest in Katalonien eher die Befürworter der Trennung des Landes von Spanien beflügelt, als dazu beizutragen, „eine Abspaltung“ zu verhindern. Und auch ich scheine mit meinem Anliegen, dass Sie sich die ‚Sache‘ vielleicht einmal von katalanischer Seite aus ansehen sollten, keinen Schritt weitergekommen zu sein.

    Trotzdem sollten Sie verstehen, dass es keinesfalls die „sechs“, Ihrer Meinung nach „nicht weg zu diskutierenden“ Punkte waren, die Ihnen das Presseecho beschert haben, das zumindest in Katalonien keineswegs positiv war. Erstens, weil es sich keinesfalls um sechs, sondern lediglich um ein Argument handelt, denn 2-6 sind ganz einfach nur mögliche Konsequenzen des vermeintlichen Ausschlusses Kataloniens aus der EU. Zweitens, weil genau dieser Vortrag nichts anderes ist, als das kritiklose Nachplappern der furchterregenden Mähren der Madrider Regierung, die damit seit Monaten fast täglich versucht, die Katalanen zu verunsichern. Und Drittens, weil derartig  apokalyptische Wahrsagungen wohl eher in ein Kirmeszelt gehören, als in eine sachliche, politische Diskussion. Schlagzeilen hat Ihre ‚Declaración de Barcelona‘ meiner Meinung nach nur deshalb gemacht, weil Sie sich darauf eingelassen haben, ihre Position als ausländische Führungskräfte wirtschaftlich wichtiger Unternehmen in Katalonien zu missbrauchen, um sich gegen den mehrheitlichen Willen der Katalanen als Unterstützer der Propagandatrommel der spanischen Volkspartei PP zu outen.

    Es gibt bekanntlich keine schlimmere Taubheit als die desjenigen, der nicht hören will. Trotzdem kann ich es mir nicht verkneifen, Sie darauf hinzuweisen, dass es für die Situation, vor der Katalonien steht, keinen Präzedenzfall gibt und dass selbst in der EU immer mehr Stimmen laut werden, die davor warnen, 7,5 Millionen Katalanen einfach von heute auf morgen gegen ihren Willen die europäische Staatsbürgerschaft zu nehmen, die auch Vorteile in der Abspaltung sehen und die vor allem den demokratischen Willen des katalanischen Volkes respektiert wissen wollen. Daher erscheint eine einvernehmliche Übergangsregelung, egal welcher Art, sowohl mit der EU wie auch mit Spanien, als ein wesentlich wahrscheinlicheres Szenario am Horizont.

    Schade, dass ich Sie nicht überzeugen konnte, ein bischen mehr katalanisch zu denken. Nichts desto trotz wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Erreichung Ihrer wirtschaftlichen Ziele. Was die politischen betrifft, wünsche ich diesen Erfolg dem mehrheitlichen Willen der Menschen in meiner Wahlheimat.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Thomas Spieker

    Kommentar von Freiheitskämpfer 21.02.2014

    Es macht viel Mühe Menschen zu erklären dass falsche Dinge nicht richtig werden wenn man sie ständig wiederholt oder lautstark herausposaunt.

    Die Unterzeichner des Manifestes (ob diese nun meine Zeilen zur Kenntnis nehmen oder nicht) sind kein Wahlhelfer des Herrn Rajoy (steht da überhaupt eine Wahl an?) sondern Leute die sich ernsthaft mit den Problemen die durch Menschen wie Sie und Ihre Gesinnungsfreunde in die Welt gesetzt werden beschäftigen. Das ist gut. Leider kostet das viel Zeit, die anderweitig sinnvoller verwendet werden könnte.

    Ich würde mir wünschen, das die intollerante Art mit (jungen) Menschen umzugehen wie dies durch Ihre Gesinnungsstrategen geschieht mehr öffentliches Interesse finden würde z.B. auch in Deutschland. Leider spielt Katalunien da eine untergeordnete Rolle ( ausser wenn wieder bekannt wird was das den deutschen Steuerzahler kostet).

    Wer faktisch 50 Jugendarbeitslosigkeit produziert und 23 Gesamtarbeitslosigkeit sollte ab und zu schlicht zuhören was ihm Leute zu erzählen haben.(Nicht nur Deutsche - auch andere). Übrigens kein Ergebnis der PP Politik...

    Es gibt niemanden in Europa der diese Abspaltung "befürwortet" wie Sie das fälschlicherweise immer wieder behaupten....weil es leider keinen durchschnittlichen Bürger in Europa interessiert.

    Ihre Freunde hoffen genau von dieser Einstellung zu profitieren.

    Die Antwort des Dr. Wienberg hat auch keineswegs den Zweck ihres Schreibens verfehlt....er ist eine klare Antwort auf solche Intoleranz.

    Tatsächlich muß Herr Rajoy nunmehr klar sagen : Die Sache (Referendum) wird abgeblasen oder Katalunien geht (auch raus aus der EU und dem Euro). Wenn ihr Freund Mas die Pässe mit der gleichen Geschwindigkeit umtauscht wie die Strassenschilder seinerzeit ist das ja in 3 Monaten erledigt.....und die Schulden zurückzahlt natürlich....


     

    Kommentar von mal sachlich gesehen 24.02.2014

    Ich hoffe, die Katalanen sind sich darueber im klaren, dass sie im Falle der Unabhaengigkeit sofort bankrott anmelden koennen.
    Ein unabhaengiges Katalonien waere vorerst nicht mehr Mitglied in der EU. Viele Unternehmen haben schon Vorbereitungen getroffen, im Ernstfall den Hauptsitz nach Spanien zu verlegen. Das liest man vielleicht nicht so in der katalanischen Presse, aber wenn man mit Unternehmern persoenlich spricht dann erfaehrt man so einiges.
    Katalonien hat enorme Verbindlichkeiten, in der Vergangenheit insbesondere vom Ausland finanziert. Im Moment kann sich Katalonien guenstig ueber den spanischen "Rettungsschirm" FLA finanzieren. Im Falle der Unabhaengigkeit faellt diese Refinanzierungsform weg. Zu Hochzeiten der Finanzkrise haben kurzlaufende Anleihen (1-1.5 Jahre Restlaufzeit) bei 20 Rendite gehandelt.
    10-15 Rendite muesste die Generalitat im Zuge der Unabhaengigkeit dann mindestens anbieten damit ueberhaupt jemand Gelder zur Verfuegung stellt... fraglich, wie lange man das durchhalten kann ohne die Wirtschaft komplett zum Erliegen zu bringen.
    Und ob Katalonien jemals Mitglied in der EU werden kann (so weit ich gelesen habe, will Mas in der EU bleiben) ist mehr als fraglich, da der Antrag einstimmig angenommen werden muss. Ich vermute, dass saemtliche Laender mit Unabhaengigkeitsbewegungen (Spanien, Frankreich, Belgien, Italien etc) gegen einen Beitritt stimmen werden, um so keine Praezedenzfaelle im eigenen Land zu schaffen.

    In meinen Augen ist in der derzeitigen Situation ein Katalonien ausserhalb der EU und ohne Euro nicht ueberlebensfaehig.
    Da muss jeder selbst entscheiden, ob dieser Preis fuer die "Freiheit" gerechtfertigt ist.
    Es bleibt spannend... ich halt mich da raus :-)



    Kommentar von Admin 11.07.2014

    Guten Tag Herr Spieker,ich als regelmässiger nutzen und leser dieses Forums, fühle mich gedängt Ihn mal zusagen, das ich als Ausländer in Spanien (Bezirk Kalatunien) sorgen um die Zunkft diese Landes (Bezikes) mache. Wenn man menschen hört, die wie Sie Ihr National Sozialistisches gedanken gut von sich geben. Fühle ich mich gedänkt an die Parallen zum NS system zu ziehen, die auch von sich behaupten, das beste und höste zu sein, und das mass aller dinge zu sein und das alles besser zu können, wie im verhältnis der rest des landse und Ihre ach so Menschlich beschränkung, die Sie erdulden müssen in diesen Land, wo Sie unterdürckt werden. In ihren Menschenrechten!!!!Und ich finde es bedänklich, das jemand der behaupt sich als Bloger für ein "Deutsches Frorum" so ein gedanke gut offen von sich zu geben.Sehr schade, das Sie eigentlich ein offner mensch als frei Jornalist sein solten und doch in die Posaune, der Intollerants blasen.Ich gebe zu bedenken, das Katalunia, nur so stark wurde wie es momentan ist, danke den Investionen Spaniens (Europäsichen Union) und auch den Touristen die hier her kommen. Und Ihr Geld hier lassen. ( Diese Menschen, werde aber von Ihren geliebten KATALAN, wie dreck behandel, in neuster Zeit höre ich nur für Menschen, die her kommen, weil Sie von Barcelona, Spanien begeistert sind, entäuscht sind von der schlechten behandlung, der ach so tollen KATALEN erfahren!!!!! Schade.)Bedenkänlich finde ich es auch, das Sie so offen, dinge von sich geben, die unglaulich vor dumheit strotzen, obwohl Sie so gebild sind! Und die Europäschichen zusammen hänge nicht erkennen. Die es mit sich bringen würde, wenn Katalunien unabähnge würde.Die Ausweisung aus EUROPA, da sonst viel ander Länder, da nach ziehen müssen. Bitte ziehen Sie die ROSARote brille ab und stelle sie sich der Realität.Europa funktionert nur im Kollegtiv das zusammen leben vieerl Völker. Nicht im arogaten verhalten und eigensüchtiger weniger im verhältnis zu ganz Europa!!!Das SIE sich mit Ihren 80% der Katalan ( die eigentlich kein Katalan mehr sind, weil es nur noch ein misch VOLK ist) von Spanieren und Co.Danke für Ihr verständis.p.s.hier geht es nicht irgend jemand an den Pranger zustellen es geht darum, die Freiheiten, der Einzeln zu respektieren. (und bitte sagen Sie nicht das sie keine freiheiten genießen)

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      Die Luft, die uns umgibt

      Es ist unbestritten ein wundervolles Klima in dem wir hier in ‘unserer’ Mediterranen Metropole leben. Barcelona hat einfach genügend Sonnentage, um die Seele mit Glück zu erfüllen. Immer wieder schaute ich mir an milden Sommerabenden die rosa Wolken .. Blog weiterlesen

    • 24.03.2014 [Kommentare: 0]

      Camp Nou - mehr als ein Stadion

      Barcelona Ich liebe ihn. Diesen Moment, wenn ich meinen blau-weißen Schal in die Luft hebe, Herbert Grönemeyers „Bochum“ aus den Stadionboxen schallt und meine Elf des Tages den Rasen im Rewirpowerstadion betritt. Ein Gänsehaus.. Blog weiterlesen

    • 27.01.2014 [Kommentare: 21]

      Katalonien auf dem Weg zum eigenen Staat

      Viele Deutsche Mitbürger wundern sich über den ‚plötzlichen‘ Unabhängigkeitsdrang der Katalanen. Jedoch ist der viel älter, als die meisten wissen. Bald ist es 300 Jahre her, daß die Katalanen am 11. September 17.. Blog weiterlesen

    • 30.12.2013 [Kommentare: 1]

      Götterdämmerung

      Die Politiker in Madrid haben schwarze Kassen, nehmen nachweislich Geld von Baulöwen, der Fall Bárceas… – gegen Urdangarin, den Schwiegersohn des Königs, wird erfolglos und schlampig ermittelt: Spanien wird immer korrupter, l.. Blog weiterlesen

    • 08.10.2013 [Kommentare: 3]

      Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

      Früher dachte ich immer, dass Schwarzbrot, Donauinsel oder die sonntägliche „Gratis“-Zeitung die Dinge wären, die ich an Österreich am meisten vermisste. Seit dieser Woche weiß ich: Weit gefehlt, profaner Plunder, ein.. Blog weiterlesen

    • 16.09.2013 [Kommentare: 0]

      Deutschlands Wahlen werden von den Spaniern überbewertet

      Die südeuropäischen Regierungen, die nach wie vor vom europäischen Geldhahn und Goodwill abhängen, glauben, dass die Wahlen in dem mächtigsten EU-Mitgliedsland Deutschland auch über ihr Schicksal entscheiden werden. Aber im F.. Blog weiterlesen

    • 01.08.2013 [Kommentare: 1]

      Wahlrecht

      Demokratie, stammt aus dem griechischen demos = Volk und kratia = Herrschaft; demnach ein politisches System basierend auf der Herrschaft des Volkes. Diese Herrschaft des Volkes beruht in allererster Linie auf dessen Recht, anhand von Wahlen, selbst zu be.. Blog weiterlesen

    • 04.06.2013 [Kommentare: 0]

      Contra Euro, Dollar und Yen - Regionalwährungen liegen im Trend

      Irgendwie haben wir – im Rausch der Globalisierung – Entscheidendes verloren: Die Bodenhaftung. Ein Weltwirtschaftssystem, in dem zweistellige Arbeitslosenquoten, kränkelnde Sozialsysteme und kollabierende öffentliche Haushalte zur N.. Blog weiterlesen

    • 12.04.2013 [Kommentare: 8]

      10 gute Gründe um in Katalonien zu leben

      Für viele ist Katalonien das Land mit der höchsten Lebensqualität. Wir fanden dafür 10 schlagende Argumente:

      Das Klima

      Ob Costa Brava oder anderswo: Welche Region nun - wissenschaftlich gesehen - das be.. Blog weiterlesen

    • 15.03.2013 [Kommentare: 1]

      Auf der Suche nach der perfekten Bar zum Barça-Spiel

      Jubelschreie, Bier und Tapas. Fast so schwer zu bekommen wie eine Eintrittskarte ins Stadion. Der FC Barcelona definiert den Begriff der „vollen Kneipen“ neu. Wer schon einmal versucht hat, den Clásico in einer Bar in Barcelona zu schau.. Blog weiterlesen

    • 25.02.2013 [Kommentare: 1]

      Hurra, wir sind enteignet!

      Wie aktuell am: 19. Feb. 2.013 in Madrid als „eine Entscheidung zum Wohle der Bürger“ über das geltende Küstengesetz verabschiedet wurde, ist als skandalös zu bezeichnen. Man beschuldigt und betitelt die Geschädigten, .. Blog weiterlesen

    • 16.01.2013 [Kommentare: 1]

      Tipps für die Tonne

      Diese Rätsel des Alltags müssen endlich aufhören! Also wirklich, da sind die Katalanen schon die größten Müllproduzenten Spaniens und dann mutet man ihnen auch noch Recycling zu. Schlimm genug, dass wir hier in Barcelona den.. Blog weiterlesen

    • 17.12.2012 [Kommentare: 4]

      Vamos a la calle ? Die Yayoflautas organisieren sich

      Weit gefehlt wer glaubt, nur die Jungen rebellieren. In Spanien können dies auch die “Alten”. Sie nennen sich die Yayoflautas. Eine ironische Bezeichnung ihrer selbst. Yayoflautas bedeutet Strassengesindel. Gesindel sind sie wahrlich nich.. Blog weiterlesen

    • 26.11.2012 [Kommentare: 8]

      Integration in Barcelona

      Das Barcelona eine überaus dynamische Stadt ist, in der zahlreiche Menschen
      verschiedenster Nationalitäten ihr Leben oder einen Lebensabschnitt verbringen ist
      kein Geheimnis. Auch ich lebe jetzt wieder seit sechs Monaten in Barcelona u.. Blog weiterlesen

    • 23.10.2012 [Kommentare: 0]

      Heute schon gestreikt?

      Wer von öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig ist wie ich, ist diese Tage wohl der Themen „Streik“ und „servicio mínimo“ überdrüssig. Nicht nur in Madrid, sondern in ganz Spanien wird in den let.. Blog weiterlesen

    • 03.09.2012 [Kommentare: 5]

      Krümelgesellschaft und Serviettenparadies

      Es heißt, eine wirklich gute und typische spanische Cerveceria erkennt man daran, dass der Fußboden so wenig von sich Preis gibt wie möglich. Wenn man also anstatt dessen Servietten, Zigaretten, Essensreste und andere müllähnlic.. Blog weiterlesen

    • 14.08.2012 [Kommentare: 10]

      Das besondere Verhältnis von Katalanen zu Spanien

      Wie ist denn das Verhältnis der Katalanen zu Spanien? Keineswegs problemlos und entspannt! Die Katalanen fühlen sich unterdrückt und streben ein unabhängiges Katalonien an, wollen eine eigenständige Nation sein. Spanien hingegen v.. Blog weiterlesen

    • 10.07.2012 [Kommentare: 0]

      Deutschland vs. Spanien

      Ein Finale, dass leider nicht stattfand. Trotz all der Kritiken an Jögi Löw hat Deutschland eine klasse EM gespielt und Spanien ist verdienter Sieger, die Frage ist:  Nur die Mannschaft oder auch die Fans?

       Das im Stadion vo.. Blog weiterlesen

    • 19.06.2012 [Kommentare: 1]

      Wartezeiten

      Mein Kumpel Adam, der mit mir die Freuden und Härten eines Auswandererschicksals nach Spanien teilt, denkt mit gewissem Grausen an die bevorstehende Weihnachts- als Reisezeit. Zu eingebrannt ist seine Erinnerung an eine spanische Fluglinie, deren Nam.. Blog weiterlesen

    • 22.05.2012 [Kommentare: 0]

      Quadratkopftum

      Quadratköpfe, cabezas cuadradas, sagen Spanier uns Deutschen nach, wenn sie im Zuge des bilateralen Transports von Vorurteilen wieder einmal eine typisch teutonische Wesensart genervt hat: Hyperkorrektheit, verzahnt mit Besserwisserei, Beschwerdewahn.. Blog weiterlesen

    • 07.05.2012 [Kommentare: 0]

      Total TV

      Hauptsache, es flimmert. Und es flimmert reichlich in Spaniens Fernsehlandschaft, einem Labyrinth aus weit über tausend Kanälen. Damit steht das Land neben Großbritannien und Italien an Europas Spitze. National, regional, lokal, Special In.. Blog weiterlesen

    • 09.04.2012 [Kommentare: 3]

      Der spanische Patient

      »Ich war schon im Leibchen, halbnackt, dann haben sie mich nicht in den Operationssaal gelassen«, so Apolonio P., Anfang sechzig, gegenüber der Zeitung »El Mundo«. Statt des lange beantragten Schultereingriffs in einem Hospita.. Blog weiterlesen

    • 09.03.2012 [Kommentare: 0]

      Wenn das Gemächt in der Hotelsauna in die Hose und die barbusige »Milchjungfrau« ins Museum gehört

      Nackt gleich unmoralisch? Erregend oder Erregung öffentlichen Ärgernisses? Im Zweifel kommt es auf Kunst oder Wirklichkeit an

      Im letzten Moment bremste mich das Schild und gebot mir Einhalt, die Sauna des Stadthotels .. Blog weiterlesen

    • 28.02.2012 [Kommentare: 1]

      Wirtschaftliche Freiheit sinkt in Spanien und in Deutschland

      Seit über zehn Jahren werden im Index für ökonomische Freiheit des nordamerikanischen Wall Street Journals und des Thinktanks Heritage Foundation 184 Länder im Detail nach zehn verschiedenen Kriterien, wie z.B. Handelshemmnisse, Gesch&.. Blog weiterlesen

    • 23.01.2012 [Kommentare: 2]

      2 Copas por 10 Euro

      Hier in Spanien ist es völlig normal, sich erst um 22 Uhr fertig zu machen, dann schön gemütlich in einem Restaurant um 23 Uhr Abend zu essen und dann gegen 3 Uhr in einen Club zu gehen.
      Alles ist etwas zeitversetzt - etwas ist gut. Ge.. Blog weiterlesen

    • 01.01.2012 [Kommentare: 0]

      Zurück zur Pesete?

      In letzter Zeit nimmt die Unsicherheit in Spanien zur Gemeinschaftswährung zu. Nach Wirtschaftswissenschaftlern, Journalisten und Politikern greift die Unruhe nun auch auf Unternehmer über:

      Grupo Gowex, ein spanischer Wi-Fi (WLan) An.. Blog weiterlesen

    • 19.12.2011 [Kommentare: 0]

      Auto, geliebtes Auto!

      Immer wieder sehe ich morgens bevor ich ins Büro oder zu meinen Kunden fahre, die Grosse Glocke die über Madrid hängt. Gut sieht es nicht aus, und es ist sicherlich noch schlimmer als es aussieht. Mich erschüttert dann ein Kommentar vo.. Blog weiterlesen

    • 05.12.2011 [Kommentare: 1]

      Ein Nest für Kinder

      Haben auch Sie Angst, Ihr Kleines aus dem Nest zu werfen? Es ist ein grosser Schritt, wenn wir wieder arbeiten müssen und unser Kind zum ersten Mal alleine ausser Haus soll. Dieser Schritt stand mir ziemlich bevor, ich habe ihn auch herausgezöge.. Blog weiterlesen

    • 16.11.2011 [Kommentare: 2]

      Die Schuluniform

      Nun ist es also soweit. Unser Kleiner hat nun die ersten Wochen im cole de mayores, wie er selbst stolz sagt, hinter sich. Kein guardería-Kind mehr. Und ich, deutscher Papa, mache gute Miene zu ... Nein, ganz so schlimm ist es auch nicht. Aber scha.. Blog weiterlesen

    • 28.10.2011 [Kommentare: 0]

      Die neue Sprache

      Viele haben den Traum einmal für ein paar Monate ins Ausland zu gehen, neue Erfahrungen zu sammeln und vor allem sich einer neuen Sprache zu widmen. Nach langem oder auch weniger langem Informieren und Planen des Auslandsaufenthaltes, ist es dann end.. Blog weiterlesen

    • 11.10.2011 [Kommentare: 6]

      In spanischen Wohnungen muss man immer zweimal hinschauen

      Ich bin seit nun etwa zwei Monaten in Madrid und habe jetzt eine sehr schöne, saubere WG.
      Doch der Weg bis dahin war lang.

      Bereits einen Monat vor meiner Anreise durchforstete ich zahlreiche Immobilienseiten. Ich wollte mir so den Str.. Blog weiterlesen

    • 21.09.2011 [Kommentare: 0]

      Integration?

      Wenn wir mit Besuch aus Deutschland eine Besichtigung unseres neuen Domizils hier in Sitges vornehmen und uns nachher gemütlich auf die Terrasse setzen und den Blick aufs Meer schweifen lassen…kommt meist die obligatorische Frage: „UND? .. Blog weiterlesen

    • 15.08.2011 [Kommentare: 9]

      Sauberes Barcelona

      Ich erinnere mich noch als ich vor einigen Jahren nach Barcelona kam und mit meinen
      damaligen Mitbewohnern ein paar Flaschen Estrella Bier getrunken hatte. Gut, Bier trinken war jetzt nicht so ungewöhnlich und ich müsste mich sicher auch ni.. Blog weiterlesen

    • 02.08.2011 [Kommentare: 1]

      Agosto

      Leere Straßen, geschlossene Geschäfte, kaum Einheimische auf der Straße... Ist heute Sonntag? Nein heute ist August! Agosto könnte man auch einfach als Ferienzeit übersetzen und da macht einfach mal jeder Urlaub, der kann. An vi.. Blog weiterlesen

    • 09.06.2011 [Kommentare: 0]

      Democracia real ya - wichtig, aber nicht alles

      Die Proteste spanischer Jugendlicher und vieler Menschen in Barcelona, Madrid und Valencia, die genug haben von Profitgier, Korruption und einer parteiischen Justiz – alle gesammelt in der Protestbewegung “Democracia real ya” - sind ein .. Blog weiterlesen

    • 02.06.2011 [Kommentare: 0]

      Das wahre Leben

      Manchmal lernt man auch in der Uni was fürs Leben. Ein Auslandsaufenthalt ist aufregend, spannend und interessant – keine Frage. Auch mir ist es hier in Spanien nicht anders ergangen. Als erstes hätten wir da die Honeymoon-Phase. Ähnl.. Blog weiterlesen

    • 18.04.2011 [Kommentare: 3]

      Ich liebe Lufthansa

      Andere lieben Lebensmittel, ich liebe Lufthansa. Und ich sag das nicht, weil Lufthansa bei uns wirbt. Ich bin mit Lufthansa schon überall hingeflogen und auch mit vielen anderen Airlines, bin ein Vielflieger. Aber nirgendwo hat man mich besser geflog.. Blog weiterlesen

    • 03.04.2011 [Kommentare: 1]

      Portugals Pleite und Spanien

      Staaten können nicht pleite gehen, aber sie können in die Pleite spekuliert werden. Wir haben das jetzt schon mehrfach gesehen. Aber natürlich könnte nicht spekuliert werden, wo nicht schon vorher schwere Fehler gemacht wurden.
      <.. Blog weiterlesen

    • 18.03.2011 [Kommentare: 0]

      König Fußball regiert Spanien

      Will man sich mit der spanischen Kultur auseinandersetzen, kommt man um eines nicht herum: König Fußball. Spätestens seit dem WM-Sieg im letzten Jahr ist das runde Leder allgegenwärtig. In Bars, am Arbeitsplatz, in Schulen, beim Fris&.. Blog weiterlesen

    • 03.03.2011 [Kommentare: 2]

      Spanien rückt nach rechts

      Die Politisierung des gesellschaftlichen Lebens in Spanien hat in den vergangenen Jahren so stark zugenommen, dass der Eindruck entsteht, dass man sich zu nichts mehr äußern kann, ohne nicht in eine Ecke geschoben zu werden: PP oder PSOE.
      Blog weiterlesen

    • 21.02.2011 [Kommentare: 2]

      Die Liebe auf den zweiten Blick

      Warum ich mich dazu entschieden habe, mein Auslandssemester in Madrid zu machen und nicht in Barcelona oder Lissabon, welche ja auch Großstädte sind und dazu noch am Meer, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Es war eine Kurzschluss-Entsch.. Blog weiterlesen

    • 04.02.2011 [Kommentare: 0]

      Spanien ist anders!

      Kofferpacken für Madrid: Die Sonnenbrille muss auf jeden Fall mit, Sonnencreme ist auch ein Muss und das fünfte T-Shirt passt sicher auch noch irgendwie in den ohnehin schon übervollen Koffer. Und die Winterjacke? „Ach was, du fä.. Blog weiterlesen

    • 24.01.2011 [Kommentare: 0]

      Paella, Stierkampf und Flamenco

      Wir erinnern uns sicherlich alle noch an das vor einigen Jahren so populäre Buch Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken (Originaltitel: Why Men Don't Listen and Women Can't Read Maps), welches einen am&uum.. Blog weiterlesen

    • 10.01.2011 [Kommentare: 0]

      Toleranz oder Ignoranz?

      Die Spanier werden von vielen Ausländern als „scheinheilig“ empfunden, weil sie allgemein gesehen nicht sagen, was sie denken und nicht immer so neugierig nachfragen, auch wenn es sie in den Fingern juckt. Im Wirtschaftsleben mag es tats&.. Blog weiterlesen

    • 21.12.2010 [Kommentare: 0]

      Was ist Fortschritt?

      In diesem Jahr haben sich I-phones, alle möglichen neuen Flachbildschirme und Computerspiele massiv in unser Leben gedrängt. Wir schauen jetzt Fernsehen in 3-D und können immer mehr per Knopfdruck machen. All das wird uns als enormer Fortsc.. Blog weiterlesen

    • 07.12.2010 [Kommentare: 2]

      Es lebe die Meinungsfreiheit

      In den letzten Tagen ist immer mehr von Wikileaks die Rede, und ob es denn nun alles so richtig sei. Sicherlich gibt es zu diesem Thema viele Meinungen, aber auch ein paar Tatsachen. Da ich selber weder Journalist bin, und auch sicherlich nicht so tun wil.. Blog weiterlesen

    • 29.11.2010 [Kommentare: 0]

      Die Macht des Wortes

      Dass sich die traditionellen, vor allem die Printmedien, sich seit längerem auf einer Talfahrt befinden, ist leider kein Geheimnis. Die Zeitungen kämpfen kurzfristig mit einem Anzeigen-, sprich Werbeschwund, langfristig laufen ihnen immer mehr L.. Blog weiterlesen

    • 15.11.2010 [Kommentare: 1]

      Das kommt mir Spanisch vor

      Wer als Berliner bei einer Reise nach Spanien Heimweh vermeiden möchte, braucht eigentlich nichts weiter zu tun, als zur Rush Hour in die U-Bahn einzusteigen. Der Begriff Ellenbogenmentalität jedenfalls bekommt eine bisher ungeahnte Bedeutu.. Blog weiterlesen

    • 08.11.2010 [Kommentare: 0]

      Der Urlaub in der Heimat

      Die Freude war groß, die Erwartungen gemischt: Nach einigen Monaten in Spanien ging es für mich nun das erste Mal als Urlauberin nach Deutschland. Allein die Vorstellung, Urlaub zu Hause zu machen, war irritierend. Hat man doch noch vor ku.. Blog weiterlesen

    • 01.11.2010 [Kommentare: 0]

      Gespaltene Stimmung in Spanien zum Jahresende

      Während in einigen europäischen Ländern, insbesondere in Deutschland, die „Krise“ vorbei zu sein scheint, höre ich immer wieder, dass die Krise in Spanien noch gar nicht richtig angefangen hat. Das sagen zum Beispiel gut au.. Blog weiterlesen

    • 18.10.2010 [Kommentare: 0]

      Soy Alemana, ¿puedes ayudarme?

      Zugegeben, ich war schon sehr blauäugig, bevor ich nach Madrid gekommen bin: Ein paar Monate Spanisch-Privatunterricht in Deutschland und schon meint man gewappnet für das Leben im neuen Land zu sein. Dass ich mich in dieser Hinsicht gewaltig t&.. Blog weiterlesen

    • 30.09.2010 [Kommentare: 0]

      Contratos basura

      “Contratos basura”: “contrato basura col. Contrato que no es indefinido y que se considera mal pagado: los contratos basura abundan entre los jóvenes.” (“Ein nicht unbefristeter Vertrag, der als schlecht bezah.. Blog weiterlesen

    • 17.09.2010 [Kommentare: 1]

      Am rechten Rand

      Das „Ministerio de Asuntos Exteriores y de Cooperación” und die “Casa Sefarad-Israel” haben unlängst ihre Studie zum Thema „Antisemitismus in Spanien“ vorgestellt. Anlass war der beunruhigende Anstieg antise.. Blog weiterlesen

    • 31.08.2010 [Kommentare: 4]

      Was ist ein Kunde wert?

      Vor einigen Wochen hatte ich einen kleinen Vorfall und bei diesem Vorfall habe ich mein Handy (Vodafone) verloren. Zwar war es an sich schon ärgerlich aber auf der anderen Seite sagte ich mir: "Prima nun kann habe ich einen triftigen Grund mir d.. Blog weiterlesen

    • 19.08.2010 [Kommentare: 5]

      Auf den Hund gekommen

      Katzen waren meine Welt. Mit denen war ich aufgewachsen, die kannte ich und liebte ihre Unabhängigkeit. Und entsprechend war ich Hunden gegenüber eher skeptisch. Das hat auch eine WG nicht geändert, in der ein Schäferhund, eine Katze u.. Blog weiterlesen

    • 09.08.2010 [Kommentare: 1]

      Kasse machen

      In jeder normalen Martkwirtschaft sinken die Preise in Krisenzeiten, damit der Konsum angekurbelt wird. In Spanien passiert gerade genau das Gegenteil. Das erklärt, warum es den großen spanischen Unternehmen wie Telefónica (Gewinnwach.. Blog weiterlesen

    • 29.07.2010 [Kommentare: 1]

      Ein Stück Kultur als perfides Spiel mit dem Tod

      Der erste Stier kommt in die Arena. Er ist schwarz, er ist schön, und bald wird er tot sein. Er hat keine Chance. Er stürmt über den Sand wie in die Freiheit. Er stutzt, er möchte zurück in den Stall, er will zur&uum.. Blog weiterlesen

    • 21.07.2010 [Kommentare: 3]

      Madrid machts möglich

      Ich bin im April nach Madrid gekommen, weil ich mein gewohntes Umfeld ein paar Monate hinter mir lassen wollte. Das heißt, die Sprache, Freunde, Familie, Strukturen, Studium und Nebenjob. Ich wollte den Leipziger Alltag gegen etwas mir Unbekanntes a.. Blog weiterlesen

    • 11.07.2010 [Kommentare: 1]

      Deutscher Besuch in spanischen Gefilden

      Die Temperaturen steigen, die spanische Sonne lacht. Das sind die ersten Anzeichen, womit sich deutscher Besuch bei mir in Spanien ankündigt. Mal abgesehen von den heißen Monaten Juli und August, wo sowieso alle waschechten Madrilenen fluchtart.. Blog weiterlesen

    • 03.07.2010 [Kommentare: 0]

      Der Beste soll gewinnen

      Heute spielt Deutschland. Und obwohl ich schon zehn Jahre in Spanien lebe und das Land mit all seinen Schwächen und Stärken liebe, halte ich bei der WM immer noch zu Deutschland, fühle ich mich immer noch als Deutsche. Ich bin stolz auf die.. Blog weiterlesen

    • 21.06.2010 [Kommentare: 0]

      Was ist soziale Politik?

      In diesen Tagen fragt man sich immer mehr, was es eigentlich bedeutet, linke Politik zu vertreten. Wenn man sich die spanische Regierung, immerhin Sozialdemokraten, anschaut, dann verliert man komplett die Orientierung. Statt bei den Spekulanten und Reich.. Blog weiterlesen

    • 31.05.2010 [Kommentare: 0]

      Jammern auf hohem Niveau

      Dass die Renten eingefroren und die Beamtengehälter leicht gesenkt werden, hat viele Proteste ausgelöst, aber wenn man dann genau nachfragt, weiß keiner richtig, wie viel er einbüßt. Wenn es wirklich nur fünf Prozent ab ein.. Blog weiterlesen

    • 11.05.2010 [Kommentare: 1]

      Stierkampf - ein heikles Thema

      Wir haben auf unserem Portal ja auch einen Aufruf zur Abschaffung des Stierkampfes veröffentlicht – ohne dass das unbedingt Redaktionsmeinung ist. Sicher sind viele Nordeuropäer besonders aufmerksam und empfindlich, was Tierquälerei b.. Blog weiterlesen

    • 26.04.2010 [Kommentare: 0]

      Justiz auf Spanisch

      Das Statut war zunächst vom katalanischen Regionalparlament, dann vom gesamtspanischen Abgeordnetenkongress mit den Stimmen aller Parteien außer denen der Volkspartei und schließlich noch über ein Referendum in Katalonien angenommen .. Blog weiterlesen

    • 12.04.2010 [Kommentare: 1]

      Warum Real zum Scheitern verurteilt ist

      Fußball ist unser Leben, in Spanien noch mehr als anderswo. Die Straßen waren deswegen leergefegt am Samstag, als Barcelona gegen Real Madrid spielte. Ich verstehe nicht viel von Fußball, aber ich finde dieses Phänomen faszinierend,.. Blog weiterlesen

    • 29.03.2010 [Kommentare: 6]

      Spanische Fernsehkultur

      Viele Deutsche in Spanien verzichten komplett auf die spanische Fernsehkultur und verlassen sich auf ihre Satelitenschüssel, obwohl daraus auch nicht immer die besten Signale kommen. Sender wie RTL und SAT1, VOX und Kabel1 bieten genauso viel Schund .. Blog weiterlesen

    • 10.03.2010 [Kommentare: 2]

      Barcelona, das letzte Asyl?

      Normalerweise verbringt ein Konsular-Beamter oder ein von einem Bundesland entliehener Lehrer an der Deutschen Schule vier bis fünf Jahre in Barcelona.
      Nicht so der ehemalige Pfarrer der Deutschsprachigen Katholischen Gemeinde in Barcelona und R.. Blog weiterlesen

    • 06.03.2010 [Kommentare: 2]

      Demokratie, was ist das?

      Ich habe mich schon oft gefragt, warum die USA im Namen der Demokratie Kriege beginnen und die gesamte Welt mit aller Gewalt überzeugen wollen, dass ihr System das beste ist. Warum gibt es angesichts der vielen Konflikte in Bezug auf Demokr.. Blog weiterlesen

    • 22.02.2010 [Kommentare: 1]

      Alterslose Gesellschaft

      Auf der einen Seite ist Spanien ein Land, wo mit allen kosmetischen Mitteln versucht wird, das Alter äußerlich zu vertuschen: Lifting, Fettabsaugen etc... Aber auf der anderen Seite kenne ich kaum eine Gesellschaft, wo die Generationen sich so .. Blog weiterlesen

    • 04.02.2010 [Kommentare: 14]

      Katalanisch und Spanisch

      Die Verschärfung des katalanischen Kinogesetzes verlangt, dass die Hälfte aller Kopien, die in die Kinos kommen, Katalanisch synchronisiert wird (die andere Hälfte auf Spanisch), wo man doch eigentlich dafür plädiert, dass die Fil.. Blog weiterlesen

    • 02.02.2010 [Kommentare: 5]

      Flirten mit Deutschen und Spaniern

      Es ist schwer, nicht die Vorstellung von Deutschen zu haben, dass alle groß, blond, blauäugig und ein bisschen arrogant, sind. Umgekehrt pflegen die Deutschen über Spanier zu denken, dass diese temperamentvoll, voreilig und in einem anhalt.. Blog weiterlesen

    • 24.01.2010 [Kommentare: 0]

      Spanien macht es Nichtrauchern immer einfacher

      Mit dem Rauchen aufzuhören, ist doch kein Problem, habe ich schon zwanzig Mal gemacht. Ist ein Witz. Aber die meisten Raucher haben den einen oder anderen misslungenen Versuch hinter sich. Angesichts der zunehmenden Erschwernisse, eine Zigarette oder.. Blog weiterlesen

    • 09.01.2010 [Kommentare: 3]

      Wie ein Hund...

      Eisiger Wind, meterhoher Schnee, grauer Himmel ohne einen Sonnenstrahl, kühle und berechnende Menschen… Warum als Erasmus-Student in ein Land gehen, das mindestens sechs Wörter kennt, um den Regen zu benennen?

      Nach meiner Anku.. Blog weiterlesen

    • 26.12.2009 [Kommentare: 0]

      Wieder in Deutschland..

      Alle Jahre wieder.. Soviele Deutsche in Spanien bewegen sich Ende Dezember "nach Hause", nach Deutschland, besuchen die eigenen Eltern, die Geschwister, zeigen ihren eigenen Kindern, die meist in Spanien groß geworden sind, ein Teil der Ku.. Blog weiterlesen

    • 14.12.2009 [Kommentare: 5]

      Hauptsache unabhängig

      Die Balearen-Insel Ibiza fühlt sich unterdrückt von der Verwaltungszentrale Mallorca, die Balearen möchten unabhängig sein vom kulturellen Einfluss Kataloniens, Katalonien möchte aus dem spanischen Staatsgefüge ausbrechen. Ab.. Blog weiterlesen

    • 25.11.2009 [Kommentare: 1]

      Sprachfehler und andere Fettnäpfchen

      Spanisch gilt im Gegensatz zu Deutsch als leicht erlernbar, was jedoch nicht heißt, dass man beim Erlernen der spanischen Sprache ganz ohne Fettnäpfchen auskommt. Das Spanische hat so seine Eigenheiten, die es mir als Deutsche doch immer wieder.. Blog weiterlesen

    • 15.11.2009 [Kommentare: 6]

      Die wahren Ursachen der Krise

      Wie kann ein Land sich jahrelang dem Traum hingeben, dass ohne Arbeit sehr viel Geld verdient werden kann? Man muss einfach ein Haus oder eine Wohnung kaufen und sie dann einige Jahre später für das Doppelte verkaufen, das war die Auffassung vie.. Blog weiterlesen

    • 31.10.2009 [Kommentare: 1]

      Korruption und Unfähigkeit

      Katalonien hatte nicht genug mit den teuer bezahlten falschen Gutachten und den verschwundenen Millionen des Palau de la Música. Jetzt wird auch dort ein weitergehendes Korruptionsnetz aufgedeckt. Das haben wir mit dem „caso Gürtel&ldquo.. Blog weiterlesen

    • 18.10.2009 [Kommentare: 2]

      Land der kleinen Gesten

      Manchmal bekommt man das Gefühl, dass man in Spanien einfach gar nicht schlecht gelaunt sein kann. Dieses unglaubliche Licht, das auch derzeit wieder den Herbst erhellt, kann einen eigentlich nur strahlen lassen. Eine Winterdepression scheint bei sov.. Blog weiterlesen

    • 04.10.2009 [Kommentare: 1]

      Last night I watched Brefjat

      “Gestern abend habe ich Brefjat gesehen”, sagte Marta. “Wie bitte?”, fragten wir sie. “Brefjat”, sagte sie noch mal. “Oh, Braveheart!”, sagte Rocío. “Ja, den”. Marta ist 25 Jahre alt, so w.. Blog weiterlesen

    • 22.09.2009 [Kommentare: 3]

      Warum man Spanien vermisst...

      Ich bin der Ansicht, dass man nur weiß, was man zuhause hat, wenn man auch mal rausgeht, in andere Länder reist, vielleicht auch mal eine Zeit woanders lebt. Erst in Spanien lebend (tendenziell Chaos) habe ich Deutschland (tendenziell Spie&szli.. Blog weiterlesen

    • 02.09.2009 [Kommentare: 4]

      Stadt der Diebe

      Ich habe es geschafft. Im Flugzeug noch ein kurzer Check und dann ist es offiziell: Ich hab 5 Wochen in Barcelona verbracht und wurde nicht beklaut. 

      Das mag ein bisschen übertrieben klingen, doch in Barcelona gibt es ein ernsthaftes .. Blog weiterlesen

    • 23.08.2009 [Kommentare: 0]

      Die Folgen der Umweltsünden

      Die Zeitung „La Vanguardia“ aus Barcelona, die ich wegen ihrer unaufgeregten Berichterstattung schätzte, veröffentlicht im Sommerloch als Aufmacher einen Artikel über DDT in unseren Körpern: „Alarm wegen der Präs.. Blog weiterlesen

    • 10.08.2009 [Kommentare: 4]

      Mañana mañana

      Einer der wohl beliebtesten kulturellen Unterschiede lässt sich hier in Spanien ganz einfach mit mañana mañana benennen. Was dem deutschen Sprichwort “Morgen morgen nur nicht heute, sagen alle faulen Leute” nahe kom.. Blog weiterlesen

    • 21.07.2009 [Kommentare: 2]

      Hotel Barcelona

      Endlich! Nach vier Jahren Fernbeziehung unsere erste gemeinsame Wohnung. Und die liegt mitten im Herzen Barcelonas. Zwei kühle Frühlingsmonate sollten beim Einzug noch vor uns liegen, mit kuscheligen Wochenenden in unserer eineinhalb Zimmer gro&.. Blog weiterlesen

    • 14.07.2009 [Kommentare: 1]

      Achtung vor Abzockern!

      Spanische Banken müssen sich an andere Zeiten gewöhnen. Nach dem Kreditboom müssen sie nun schauen, wo sie ihre ehemals Milliarden-Einnahmen herbekommen. Am einfachsten ist, beim Privatkunden anzufangen. Waren die Bank-Gebühren bisher .. Blog weiterlesen

    • 22.06.2009 [Kommentare: 0]

      Der Tod eines schon zu Lebzeiten Heiligen

      Ich glaube an Gott, aber eigentlich nicht an Heilige. Als ich jedoch die Chance hatte, den Spanier Vicente Ferrer vor sechs Jahren bei einem Vortrag in Madrid zu hören, später sein Buch zu lesen und ihn dann in Indien persönlich kennenzuler.. Blog weiterlesen

    • 11.06.2009 [Kommentare: 2]

      Nachtrag zur Europawahl

      Bezugnehmend auf einen Kommentar auf madridfuerdeutsche.com: Es ist wirklich schon etwas verwunderlich, wie in Spanien an so manchen Orten die Wahlen zum Eur.. Blog weiterlesen

    • 31.05.2009 [Kommentare: 0]

      Wer nicht weint, verhungert, oder doch nicht?

      Krise hier und Krise da, die Krise ist an allem Schuld. Das Krisengejammer geht auf die Nerven und trägt nicht zur Besserung der Situation bei. Viel eher tun das Initiativen, die mutig gestartet werden und dann auch Früchte tragen. Handeln statt.. Blog weiterlesen

    • 08.05.2009 [Kommentare: 0]

      Kein Schwein gehabt!

      "Verfluchtes Schwein, ich wusste es schon immer!", das mag so mancher Moslem jetzt denken. Recht hat er, glauben wahrscheinlich jetzt auch einige Christen, zumindest was Schweine aus Mexiko betreffe. Und in Deutschland traut sich wohl kaum .. Blog weiterlesen

    • 19.04.2009 [Kommentare: 0]

      Bitte nicht jammern!

      Was für eine Nachricht: “Die spanischen Bauentwickler bitten den Staat, die Neubau-Wohnungen zu kaufen, die sie selber nicht los werden”. So stand es in der spanischen Wirtschaftszeitung Cinco Días vor ein paar Tagen. Was f&uu.. Blog weiterlesen

    • 15.04.2009 [Kommentare: 3]

      Tatort Spielplatz

      In Spanien ist ein Spielplatz viel mehr als Schaukeln und Wippen. Der Sandplatz mit ein paar Geräten und Bänken zum Sitzen ist das Zentrum des nachmittäglichen Lebens vieler Familien, das Wochenenderlebnis schlechthin. Auf den meist park&au.. Blog weiterlesen

    • 30.03.2009 [Kommentare: 3]

      Es ist leichter als Deutscher in Spanien zu leben als umgekehrt.

      Pfirsiche und Kokusnüsse, Paul Ingendaays Blog und die folgende Reaktion darauf: „Es läßt in Spanien jeder jeden leben, ohne sich einzumischen oder ständig an irgendwelche Pflichten oder Meinungsvorgaben zu erinnern. (...) Bei m.. Blog weiterlesen

    • 18.03.2009 [Kommentare: 0]

      Wenn Langfinger zulangen

      Am letzten Samstag schien mal wieder die Sonne in Barcelona. Es roch nach Frühling und wir wollten den Tag für einen Meerspaziergang am Stadtstrand nutzen. Wir liefen vom Forum nach Barceloneta und trafen dort zufällig Bekannte im Farggi Ca.. Blog weiterlesen

    • 14.03.2009 [Kommentare: 4]

      Vorbei der Spass!

      "Bitte einmal Amoxil!", flöte ich fröhlich über den Verkaufstisch meiner Dorf-Apotheke. An jeder Hand ein krankes Kind, freue ich mich, dass ich mit diesem einfachen Satz viel Zeit gespart habe. Die Frau auf der anderen Seite.. Blog weiterlesen

    • 07.03.2009 [Kommentare: 7]

      Die Höflichkeit einer Klassengesellschaft

      Einer meiner Brüder hat mir heute am Telefon eine Geschichte erzählt, die jeden Kölner schmerzen wird, und das zu Karneval. Er ging mit seiner Frau in ein Ausflugslokal im Kölner Westen, gewissermaßen ein Haus am See, man kann do.. Blog weiterlesen

    • 23.02.2009 [Kommentare: 9]

      Willkommen in meinem Land

      "Willkommen in meinem Land", so begrüßte Josep Lluís Carod-Rovira, Vizepräsident der katalanischen Regierung, jüngst deutsche Führungskräfte in einer kleineren Runde - natürlich in Katalanisch. Was eini.. Blog weiterlesen

    • 21.02.2009 [Kommentare: 0]

      Auch das Wetter steckt in der Krise

      Wenn die Leute mich fragen, wie das so ist, in Sierra Nevada Ski zu laufen, sage ich: An schönen Tagen sehe ich Afrika. Es stimmt wirklich. Auf dreitausend Meter Höhe, bei sehr klarer Sicht, kann man über die grüne Weite Andalusiens hi.. Blog weiterlesen

    • 08.02.2009 [Kommentare: 2]

      Achtung vorm Kauf im Internet!

      Ich stellte vor einigen Monaten mein Motorrad bei mobile.de ins Internet. Mein angegebener Preis war 3400 Euro. Direkt in der ersten Woche meldete sich ein Engländer via email bei mir.  Sein Name war Mr. Cooper Park. Er gab sich als Ge.. Blog weiterlesen

    • 26.01.2009 [Kommentare: 5]

      Ein Schuljahr in Katalonien

      Seit der 5. Klasse wollte ich unbedingt ein Jahr im Ausland verbringen und so habe ich mich entschieden, ein Austauschprogramm zu machen. An meiner Schule konnte ich Spanisch als Schulfach wählen und war so begeistert davon, dass ich in ein spanischs.. Blog weiterlesen

    • 06.01.2009 [Kommentare: 1]

      Verabreden in Spanien

      Sich in Spanien mit jemanden zu verabreden, ist nicht so einfach. Das gilt für die berufliche wie auch für die private Ebene. Man muss sehr viieeeeel Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen. Geht es um geschäftliche Dinge, muss .. Blog weiterlesen

    • 21.12.2008 [Kommentare: 6]

      Es lebe Telefónica!

      Liebe Mitmenschen, 

      wir kennen das ja mittlerweile schon, die letzte Woche vor Weihnachten gestaltet sich heutzutage doch mehr und mehr zu einem Wettlauf mit der Zeit. Erschwerend kommen dabei noch die liebe Verwandschaft und gute Freunde .. Blog weiterlesen

    • 12.12.2008 [Kommentare: 2]

      Kälteempfinden in Spanien und Deutschland

      Auch wenn der offizielle Winteranfang erst am 21. Dezember ist, so hat er doch temperaturtechnisch seit zwei Wochen Einzug gehalten. Hier in Spanien ist es vielleicht nicht ganz so kalt wie in Deutschland, aber frisch ist es doch. Handschuhe und Mütz.. Blog weiterlesen

    • 04.12.2008 [Kommentare: 0]

      Kapitalismus adé ?

      Man fragt sich wirklich manchmal, ob man nicht im falschen Film sitzt. Mit 20 Jahren hat man mir in den Uni-Hörsälen gepredigt, wie wichtig ein freier Markt ist, dass die Nachfrage den Preis bestimmt, wie schlecht staatliche Subventionen sind et.. Blog weiterlesen

    • 23.11.2008 [Kommentare: 1]

      Durch fremde Betten reisen

      Dem Web 2.0 haben wir viele interessante Neuerungen zu verdanken und es wurden uns zahlreiche Möglichkeiten eröffnet, um zum Beispiel über Social Networks mit unseren Bekannten aus der ganzen Welt in Kontakt zu bleiben. Seit 1999 existiert .. Blog weiterlesen

    • 12.11.2008 [Kommentare: 3]

      Was bei Katalanen zu beachten ist...

      Jedes Jahr kommen zahlreiche Austauschstudenten nach Barcelona, um ein oder zwei Semester in der angesagten Stadt zu studieren oder anderweitigen Interessen unter dem schönen Schein des Studiums nachzugehen. Ziel der meisten ist es jedoch, ihre Spani.. Blog weiterlesen

    • 02.11.2008 [Kommentare: 4]

      Warum das Land Lektionen erteilen kann

      Viele Wirtschaftsexperten sagen Spanien seit Jahren die schlimmste Wirtschaftskrise der Geschichte voraus. Auch ich habe selber geglaubt, dass dieses Land in eine große Misere rutschen wird. Das Blatt hat sich jedoch gewendet: Spaniens wenig di.. Blog weiterlesen

    • 15.10.2008 [Kommentare: 5]

      Von dem komischen Gefühl, Deutscher zu sein....

      Vor ein paar Tagen musste ich an der eigenen Haut erleben, wie schwerwiegend die deutsche Vergangenheit immer noch ist, selbst in Spanien, wo ich bis jetzt immer positive Reaktionen erfahren habe, wenn ich gesagt habe, ich bin Deutsche. Aber Kin.. Blog weiterlesen

    • 06.10.2008 [Kommentare: 1]

      Überleben ohne gutes Brot

      Ohne Brot gibt es kein deutsches Frühstück. Brot symbolisiert für uns Deutsche Tradition, Vielfalt und Geselligkeit und am Frühstückstisch zusammen zu sitzen, ohne dabei den Brotkorb im der Mitte stehen zu haben ist für uns e.. Blog weiterlesen

    • 02.10.2008 [Kommentare: 2]

      Achtung Straßenverkehr!

      Ein schönes Beispiel: Ich hatte mich ein wenig zu weit aus der Garage auf die Straße gewagt und ungünstigerweise kamen in diesem Moment von beiden Seiten Autos. Von rechts kam ein getunter schwarzer Angeber, hupte mehrmals kräftig und.. Blog weiterlesen

    • 16.09.2008 [Kommentare: 2]

      Carteros

      Jeder kann es sicherlich nachvollziehen, wenn ich sage, dass ich es liebe, Post zu bekommen. Ich spreche nicht von Rechnungen oder Werbepost. Sondern von persönlicher Post wie Briefen, Geburtstagskarten oder Urlaubskarten. Heute freue ich mich noch m.. Blog weiterlesen

    • 04.09.2008 [Kommentare: 0]

      Makler werden ist nicht schwer, Makler bleiben um so mehr....

      In den vergangenen zehn Jahren gab es einen Beruf in Spanien, mit dem jeder garantiert Geld verdienen konnte. Man musste nicht viele Vorkenntnisse besitzen, musste auch keine großen Investitionen leisten, wenn man sich selbstständig machen woll.. Blog weiterlesen

    • 23.08.2008 [Kommentare: 4]

      Die Krise trifft jeden

      Immer wieder hört man es in diesen Monaten: „Nein, die Wirtschaftskrise wird nur die untere Schicht und den Mittelstand treffen.” Vor allem Makler verbreiten das Ammenmärchen, dass die für sie vor allem interessanten Luxusimmobi.. Blog weiterlesen

    • 01.08.2008 [Kommentare: 1]

      Warum der spanische Medaillensegen nicht politiktauglich ist

      Tour de France, Giro, French Open, Wimbledon und natürlich die Fußball-EM: Der Medaillenregen, der in den letzten Wochen über Spanien niederging, ist beachtlich. Kein Wunder, dass jetzt alle etwas vom Glanz abhaben wollen: Zapatero und Raj.. Blog weiterlesen

    • 17.07.2008 [Kommentare: 0]

      Die Rebajas-Falle

      Nun ist es wieder so weit. Endlich sind die Rebajas da! Sechs Wochen einkaufen zum Schnäppchenpreis, so günstig, da kann man viel Geld sparen und Shoppen ohne schlechtes Gewissen.

      Froh bin ich, dass ich über zwei Jahre gebraucht.. Blog weiterlesen

    • 13.07.2008 [Kommentare: 0]

      Ich liebe Eure Emotionen!

      Die Spanier treiben mir immer wieder die Tränen in die Augen. Am Samstag war ich am Madrider Flughafen, um mein deutsches Sommer-Au-pair abzuholen. Als ich die Wartehalle betrat, dachte ich, dass in jedem Augenblick ein Fußballstar durch die T&.. Blog weiterlesen

    • 09.07.2008 [Kommentare: 1]

      Führerschein in Spanien - gar nicht so einfach!

      Als ich mich vor zwei Jahren endlich dazu entschloss, den Führerschein zu machen, habe ich gedacht, dass ich die Angelegenheit recht schnell über die Bühne bringen würde und bald mit dem Auto zu meiner, damals außerhalb von Madri.. Blog weiterlesen

    • 28.06.2008 [Kommentare: 4]

      Unsere Nationalmannschaft ist der FCB

      Das war bereits vor zwei Jahren so und so ist es dieses Mal wieder. Hinge der Spielplan nicht sorgfältig ausgefüllt an unserem Kühlschrank und läse man keine Zeitungen, bekäme man von der laufenden Fußball Europameisterschaf.. Blog weiterlesen

    • 26.06.2008 [Kommentare: 0]

      Mein ganz persönliches Finale

      Noch nie war Fußball so schön. Ich schau ja nur bei Europa- oder Weltmeisterschaften. Normalerweise ist das Endspiel, wenn die Deutschen dabei sind, immer eine endlose Zitterpartei. Diesmal nicht. Denn egal, wer gewinnt, ich werde mich fre.. Blog weiterlesen

    • 20.06.2008 [Kommentare: 3]

      Air Berlin spricht Spanisch aber kein Katalanisch

      Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin weigert sich, dem „Rat“ der balearischen Landesregierung zu folgen und die Kundenkommunikation vermehrt in der Regionalsprache Katalanisch bzw. in der Abwandlung Mallorquin, die a.. Blog weiterlesen

    • 16.06.2008 [Kommentare: 1]

      Die Krise ist eine große Chance für Spanien

      Krise ist nur gut. Die Chinesen wissen das. Das chinesische Wort dafür drückt gleichzeitig Chance aus. Für Spanien ist sie ein notwendiger Prozess, er wird schmerzhaft sein, aber ich bin sicher, dass das Land danach wirklich zu einer global.. Blog weiterlesen

    • 31.05.2008 [Kommentare: 2]

      Lebhafte Debatte

      Es gibt so vier bis fünf Sachen in Spanien, die würde ich unglaublich vermissen, wenn ich mal wieder woanders leben würde. Dazu gehört auf jeden Fall das Radio. Es bringt mich jeden Tag zum Schmunzeln, Lachen und manchmal auch zum.. Blog weiterlesen

    • 15.05.2008 [Kommentare: 2]

      Mehr oder weniger ein Klub

      Schade eigentlich, dass es im Profisport kein Anrecht auf Sabbaticals gibt. Ein Jahr Pause mit Zeit für Meditationsseminare und lange Gespräche zur Selbstfindung wäre das einzige, was dem FC Barcelona derzeit aus der Krise helfen könnt.. Blog weiterlesen

    • 30.04.2008 [Kommentare: 3]

      Allein unter Frauen

      Dieser Mann hat so gar nichts von einem Spanier: Er ist groß, hat blauen Augen und blonde Haare und gilt als blando (weich), wo die meisten Spanier doch als bruto (hart und roh) gelten. Dann hat er auch noch eine sehr moderne Frau mit kurzen Haaren,.. Blog weiterlesen

    • 19.04.2008 [Kommentare: 2]

      Hinglotzen?

      Heute hat es geregnet. Gestern auch, was ja prinzipiell etwas Gutes ist, meine Blumen und das, was vom Rasen übrig ist, bekommen Wasser und die Speicher für die Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse werden auch, wenigstens nicht noch le.. Blog weiterlesen

    • 14.04.2008 [Kommentare: 4]

      Die Spanier und der Klimawandel

      Pseudowissenschaft Klimatologie? Folgte man kürzlich auf einer Pressekonferenz in Madrid den Ausführungen eines amerikanischen Statistikers, könnte man fast meinen, der Klimawandel sei mehr oder minder ein mediales Phänomen, dass die G.. Blog weiterlesen

    • 07.04.2008 [Kommentare: 1]

      Sorgerechtsreglungen in Spanien

      Wenn sich ein Paar trennt und gemeinsame Kinder im Spiel sind, kann es zu schwierigen Situationen kommen. Es muß das Sorgerecht, der Umgang und der Unterhalt geklärt werden. Vor allem, wenn die Trennung nicht im gemeinsamen Einvernehmen gelingt.. Blog weiterlesen

    • 24.03.2008 [Kommentare: 7]

      Das Land der 1000 Kontakte

      Nirgendwo kann man besser und schneller Menschen kennen lernen als in Spanien. An der Bushaltestelle, in der Bar am Tresen oder beim Arzt. Die Spanier finden immer ein Thema, suchen den Kontakt. Sie interessieren sich meist nicht wirklich für die eig.. Blog weiterlesen

    • 10.03.2008 [Kommentare: 8]

      Wohnen in Barcelona wird immer teurer

      Barcelona wird nahezu unerschwinglich für Normalverdiener. Es gibt keine Wohnung in Barcelona unter 700 Euro Miete im Monat, egal in welchem Bezirk oder sogar ausserhalb (wo dann noch die Fahrtkosten zum Job plus auswärts essen hinzukommen).. Blog weiterlesen

    • 03.03.2008 [Kommentare: 0]

      Spanien ist besser als Liechtenstein

       Es ist unglaublich, aber wahr: Spanien wird jetzt auch in Liechtenstein nach Steuerhinterziehern aus dem eigenen Land fahnden. Das Geld können sie sich eigentlich sparen und erst einmal vor der eigenen Haustür kehren. In Spanien brauc.. Blog weiterlesen

    • 17.02.2008 [Kommentare: 2]

      Spanische Medien und Frauenmissbrauch

      Geht Ihnen das vielleicht auch so? Sie haben den Eindruck, dass in diesem Land ein unglaubliches Gewaltpotenzial steckt. Sie schauen sich abends die spanischen Nachrichten an und es vergeht fast kein Tag, wo nicht irgendeine Frau Opfer von männlicher.. Blog weiterlesen

    • 14.02.2008 [Kommentare: 1]

      Tierschutz in Spanien

      Als ich heute Morgen aufgewacht bin, konnte ich schon vom Bett aus den blauen Himmel und die Sonne sehen. Es hätte ein richtig schöner Tag werden können…
      Stattdessen klingelte das Telefon und meine Nachbarin fragte mich, ob ich.. Blog weiterlesen

    • 03.02.2008 [Kommentare: 6]

      Ya.com - mach das Beste draus!

      Callcenter! Jeder hat schon mit Gabriela, Antonio, María oder Pablo telefoniert, hat sich selbst mal einen anderen Namen gegeben, um den Effekt auszuprobieren, wenn man in fünf Minuten bis zur Hypnose mit einem vermeintlich höflichen &bdq.. Blog weiterlesen

    • 27.01.2008 [Kommentare: 2]

      Eine Schande - Davos ohne Spanier

      Spanien hat das profitabelste Telekomunternehmen Europas, Telefónica; das innovativste Textilunternehmen der Welt, Inditex (Zara) und mit die effizientesten Banken. Dennoch war beim Wirtschaftreffen in Davos kein einziger Spanier als Sprecher gelad.. Blog weiterlesen

    • 23.01.2008 [Kommentare: 7]

      Es parla català - Man spricht Katalanisch

      Immer wieder kommt es vor, das man als Neuankömmling in Barcelona die katalanischen Sprachvorherrschaft unterschätzt. So sitze ich in der ersten Frühlingssonne im Straßencafe und möchte, wie in der teuer bezahlten Sprachschule ge.. Blog weiterlesen

    • 11.01.2008 [Kommentare: 8]

      Hallo und Tschüss

      Am Anfang war Alexandra. Eine Belgierin, die ich einmal auf dem Coffee Morning gesehen, dann zufällig in der Stadt getroffen und dem ersten Impuls einfach weiterzulaufen ich nicht folgte. Wir verabredeten uns zum Spazierengehen, ich lud sie anschlie&.. Blog weiterlesen

    • 04.01.2008 [Kommentare: 2]

      Big, bigger, Barcelona...

      Kürzlich erhielt ich einen Anruf von einem Freund aus Berlin. Er habe in einem Life-Style-Magazin gelesen, dass es in Barcelona das größte... Weiter kam er nicht, ich musste ihn unterbrechen. Denn sobald jemand "Barcelona" und Ad.. Blog weiterlesen

    • 16.12.2007 [Kommentare: 2]

      Der schleichende Wandel

      Der Wandel kommt schleichend, zeigt sich erst nur im Detail, bevor er auch im Groben sichtbar wird. Am Anfang erschreckt man noch, dann freut man sich irgendwie, weil es bedeutet, dass man integriert ist, sich wohl fühlt. Die Rede ist von der Anpassu.. Blog weiterlesen

    • 06.12.2007 [Kommentare: 21]

      Iberia, wann wirst Du endlich besser?

      Wenn man in ein neues Land kommt, dann hat man ganz schnell Feinde ausgemacht. Meist sind es die nationalen Dienstleister, die man direkt gefressen hat - auch, um dem eigenen Frust bei der Integration in eine neue Kultur Luft zu machen. In Belgien war es .. Blog weiterlesen

    • 23.11.2007 [Kommentare: 3]

      Hilfsbereite Spanier - ein Loblied

      Im Blog von madridfuerdeutsche.com hat der/die eine oder andere schon mal etwas Frust abgelassen über Spanien und insbesondere den Straßenverkehr.Ich möchte heute aber mal von einem rundum positiven Erlebnis mit Spaniern berichten, obwohl der Anlass .. Blog weiterlesen

    • 19.11.2007 [Kommentare: 4]

      Spanisches Fernsehen hat seine guten Sendungen

      Fernsehen ist in sich ein Medium, das Kontinente alphabetisieren und eine wirkliche Aufklärung hätte bewirken können, uns statt dessen aber glauben macht, dass Autos fliegen können und Ariel weiße Wäsche weißer wäscht. Vielleicht schafft ja das Internet, .. Blog weiterlesen

    • 11.11.2007 [Kommentare: 3]

      Spanier streiken für sich selber

      Mir kommt es immer wieder so vor, als ob in Spanien immer nur die Taxifahrer, Piloten, Lokfuehrer und Fluglotsen Rechte haben. Sicherlich gibt es einen großen Unterschied zwischen Lokführern, Taxifahrern zum einem und Piloten und Fluglotsen zum anderem, a.. Blog weiterlesen

    • 05.11.2007 [Kommentare: 9]

      Die Sprache, die sie verstehen

      Wir saßen in unserer neuen Wohnung, mitten in Madrid, als es plötzlich dunkel wurde. Wir zündeten Kerzen an. Als nach dem Stromausfall das Licht wieder ging, blieben Telefon und Internet weiterhin tot. Ich griff zum Handy und wählte die kostenfreie Nummer.. Blog weiterlesen

    • 02.10.2007 [Kommentare: 7]

      In welcher Zeit leben wir?

      Manchmal habe ich den Eindruck, ich bin im falschen Film. Bei der Einfahrt auf den Parkplatz des Terminal 4 in Madrid werde ich von der Polizei an die Seite gewinkt. Routine-Kontrolle. Machen Sie bitte Ihren Kofferraum auf! Mit einem Detektor sucht der äl.. Blog weiterlesen

    • 20.09.2007 [Kommentare: 1]

      Was ist Luxus?

      Das frag ich mich immer wieder, wenn ich beruflich in einem sogenannten Luxushotel absteige. Meist gehört dazu ein Flachbildschirm-TV, ein großes Zimmer und Bad. Nach vielen Reisen sind diese Attribute jedoch Standard und ich frage mich, ob Luxus nicht wa.. Blog weiterlesen

    • 04.09.2007 [Kommentare: 8]

      Spanische Schulkinder haben es besser

      In Deutschland wird derzeit viel diskutiert über die Ganztagsschule, Kinderbetreuung und sinkende Geburtenrate. Vielleicht sollte man mal einen Blick nach Spanien wagen. Nicht, das hier mehr Kinder geboren werden, aber zumindest in den Anfangsjahren ist d.. Blog weiterlesen

    • 24.08.2007 [Kommentare: 4]

      Unser neues Zuhause..

      Neulich habe ich im deutschen Fernsehen eine dieser Dokusoaps angeschaut - Unser neues Zuhause. Es ging dabei nicht um den Umbau oder Ausbau oder Wiederaufbau oder ähnliches, der in dieser Art Shows einigen vom Schicksal gebeutelten Familien in der Heimat.. Blog weiterlesen

    • 05.08.2007 [Kommentare: 1]

      Wie ein Stromkonzern auf der Leitung steht!

      Vor einiger Zeit habe ich energía verde (grüne Energie) beantragt, d.h. der Stromlieferant verkauft mir den gleichen Strom wie immer, aber ich zahle etwas mehr. Er fordert dafür alternative Energie an, Wind beispielsweise, dort, wo es geht. Damit fördert .. Blog weiterlesen

    • 24.07.2007 [Kommentare: 7]

      Spaniens Problem mit der Erinnerung

      Spanien hat ein Gesetz zur Aufarbeitung der Geschichte - la memoria historica. Eine sehr kuriose Geschichte aus deutscher Sicht. Einige Spanier sind nämlich nicht nur im Alltagsleben bei Terminen und Pflichten vergesslich, sondern auch was ihre Geschichte.. Blog weiterlesen

    • 03.06.2007 [Kommentare: 3]

      Laßt uns mehr und besser streiten!

      Im deutschen Sprachgebrauch gibt es Begriffe, die sich in keinem spanischen Wörterbuch finden. „Streitkultur“ ist einer davon. Nun, werden Sie sagen, es gibt Schlimmeres. Natürlich. Doch das Fehlen dieses von Ulrich Sarcinelli geprägten Begriffes zeigt ei.. Blog weiterlesen

    • 09.05.2007 [Kommentare: 3]

      Falsche Freunde

      Am Anfang hat es mich ziemlich verwirrt, aber irgendwie auch unheimlich stolz gemacht. An jeder Ecke in Madrid nannte man mich „guapa“ – Hübsche. Nicht nur die Bauarbeiter, auch in den Geschäften und sogar auf dem Amt. Dass auch Frauen mich so nannten, br.. Blog weiterlesen

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