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    HINTERGRUND: Creutzfeldt-Jakob in Spanien

    13.04.2008 - Konrad-Adenauer-Stiftung Madrid 

    Wie das spanische Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz bekannt gab, sind in der Region Castilla-León eine 50-jährige Frau und ein 41-jähriger Mann an der „Creutzfeldt-Jakob-Krankheit“ verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der in Spanien registrierten tödlichen Opfer der menschlichen Variante des „Rinderwahnsinns“ (BSE) auf insgesamt drei, nachdem bereits 2005 ein 26-jähriger Mann an der Krankheit gestorben war.

    Nach Angaben des Ministeriums haben sich die jüngsten Todesfälle schon im vergangen Dezember bzw. Februar zugetragen. Beide Verstorbenen hätten „höchstwahrscheinlich“ bereits vor dem Jahr 2001 BSE-verseuchtes Fleisch gegessen, zu einem Zeitpunkt also, als die strengen EU-Richtlinien für den Rindfleischimport noch nicht in Kraft waren. Eine Sprecherin der Regionalregierung von Castilla-León erklärte, aus diesem Grund gebe es „absolut keinen Grund dafür, sich heute beim Fleischverzehr Sorgen zu machen“. Man könne auch keinesfalls von der Gefahr einer Epidemie sprechen.

    Von mehreren Seiten wurde unterdessen Kritik daran laut, dass die Regierung die Todesfälle erst jetzt bekannt gegeben hat, und der Verdacht nahe gelegt, dies sei geschehen, um einen Negativeffekt auf den Wahlkampf zu vermeiden. Das Ministerium wies derartige Vorwürfe entschieden zurück. DieTodesfälle seien schon früher auf einer medizinischen Fach-Homepage dokumentiert worden. Allerdings habe man keinen Anlass dafür gesehen, diese Informationen an die Presse weiterzugeben, da „kein Gesundheitsrisiko für die Bürger“ bestehe. 

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