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Barcelona für Deutsche



    SERIE: Deutschsprachige Unternehmerin in Kalalonien - Johanna Busch

    20.10.2014 - Das Interview führte die Redaktion von Barcelona für Deutsche 

    1. Was macht Ihr Unternehmen?
    Lust aufs Zusammenarbeiten!
    Wir  - www.acd-international.co - unterstützen Sie in den täglichen Herausforderungen der Kommunikation. In Pferde-Coachings, Workshops und Unternehmens-Seminaren beschäftigen wir uns insbesondere mit den Themen:
        - Was sind meine persönlichen Stärken? Wie kann ich diese nutzen?
        - Wie kann ich selbstsicher und mit mehr Spaß auf andere zugehen?
        - Setze ich mir klare und realistische Ziele? Wie verfolge und fördere ich diese?
        - Welches ist mein persönlicher Führungsstil?
        - Wie inspiriere und motiviere ich andere dazu, meine Partner sein zu wollen?

    Besonders im Coaching mit Pferden haben wir die Möglichkeit, selber zu spüren und zu erleben, wie sich gute Zusammenarbeit anfühlt. Mit neu gewonnenen Ideen und reichlich praktischen Ansätzen kehren Sie als Teilnehmer anschließend begeistert in Ihr jeweiliges Umfeld zurück und werden es kaum erwarten können, alles auszuprobieren :-)

    2. Wie entstand Ihre Unternehmensidee?
    Ich mag Menschen! Dazu kam meine Freude und die Neugier an den unterschiedlichen Formen der Kommunikation. In meinem Umfeld gab es schon immer viele Menschen, die sich mit Kommunikation beschäftigten und mich inspiriert haben. Ich finde das Zusammensein mit Menschen beeindruckend und jeden Tag wieder bereichernd. Die Idee zu der Gründung unserer Firma acd international entstand eines sonnigen Nachmittags bei Kaffee und Kuchen im Garten... Dabei musste ja etwas Gutes herauskommen!

    3. Warum haben Sie sich in Katalonien/Spanien niedergelassen?
    Ganz klar: Weil es hier einfach am schönsten ist! Eine solche Lebensqualität habe ich bisher sonst an keinem anderen Ort so erfahren und möchte sie nicht mehr missen müssen... Mal ganz ehrlich, wer hat schon das Glück, zur Mittagspause eine Siesta am Strand genießen zu können?

    4. Was war für Sie die größte Herausforderung zu Beginn?
    Die größte Herausforderung IST sicherlich (immer noch),diese Herausforderung immer wieder von neuem als Chance zu betrachten.

    5. Sprechen Sie Katalanisch/Spanisch?
    Español sí. Catalá poc! Ich besuche aktuell einen Katalanisch-Anfänger-Kurs. Immerhin kann ich mich mittlerweile schon vorstellen und von 1 bis 100 zählen- poc a poc :-)

    6. Wo entstehen die meisten geschäftlichen Kontakte?
    Definitiv in persönlichen Treffen. Sei es ein organisiertes Networking Event, eine Bahnfahr-Bekanntschaft, der Sitznachbar in der Sprach-Schule, Über-3-Ecken-Bekannte, Verwandte, Freunde, oder oder... Zum Glück geht meine Freude am Kennenlernen von Menschen Hand in Hand mit dem Knüpfen von geschäftlichen Kontakten. Ich habe mittlerweile ein erstaunliches Netzwerk entwickelt. Da theoretisch jeder Kontakt ein potenzieller Kundenkontakt ist, kann ich also beruhigt jedes Mittag-Essen als „Reunión“ betiteln und Anrufe als „Calls“ mit höchster importancia... ;-)

    7. Wie wirkt sich die verordnete Zweisprachigkeit auf Ihre Firma aus?
    Die verordnete Zweisprachigkeit... Wir bieten unsere Seminare momentan auf Deutsch, Englisch und Spanisch an. Bis das mit dem Katalanischen etwas wird, dauert es wohl zugegebenermaßen noch eine Weile (siehe Antwort 5!) ;-)

    8. Was raten Sie jemanden, der in Katalonien/Spanien eine Firma gründen will?
    Querer es poder. Si no es hoy, será mañana. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg... Aber bloß keine Eile :-) Generell gilt finde ich egal wo Sie eine Firma gründen möchten, am wichtigsten, dass Sie es mit Freude tun. Dazu ist es hilfreich, wenn Sie sich über Ihre persönlichen Stärken bewusst sind und wissen, wie Sie diese in Ihrer Arbeit einsetzen können.

    9. Welcher Unterschied zu Deutschland fällt Ihnen hier am meisten auf?
    Meinem Eindruck nach sind hier in Katalonien die persönlichen Beziehungen noch wichtiger als in Deutschland oder anderen europäischen Ländern. Geschäfte laufen fast ausschließlich über Kontakte.
    Gleichzeitig nehme ich die Menschen hier offener für lockere Kontakte und Freundschaften wahr. Kaum einer würde dir je ein Schwätzchen ausschlagen. Sei es im Supermarkt, auf der Straße, oder in der Bar um die Ecke. Da finde ich spürt man eine angenehme Gelassenheit. Ich als Deutsche neige eher dazu, mich zu beeilen und eine „zu nichts führende“ Konversation als unbedeutend abzustempeln. Ich lerne hier, genau diese Gelassenheit zu empfinden und fühle mich schon wesentlich entspannter. Und ich freue mich tagtäglich darán!

    10. Was mögen Sie besonders an den Katalanen/Spaniern?
    An den Katalanen: Dass sie (meist) pünktlicher sind als die Spanier...
    An den Spaniern: Sie machen gute Paella!... :-)
    Nein, mal im Ernst- vor allem die Gelassenheit (siehe Punkt 9).

    11. Gibt es etwas, das Sie hier stört?
    An den Katalanen: Dass sie teilweise zum Extremen neigen
    An den Spaniern: Dass sie beim Thema Pünktlichkeit scheinbar keinen besonderen Wert auf Besserung legen...

    12. Nennen Sie uns einige deutsche Marotten, die Sie nicht ablegen können.
    Na ratet mal. Ich komme immer noch pünktlich zu den (meisten) Treffen und wundere mich. Immer und immer wieder!!!

    13. Können Sie ein Restaurant/ Bar empfehlen?
    Definitiv Teresa Carles in Barcelona,das beste Restaurant in dem ich bisher gegessen habe.

    14. Haben Sie eine Hotelempfehlung?
    Ja!!! Circa 35 km nördlich von Barcelona gibt es ein sehr nettes Hotel in Sant Vicenc de Montalt, das ist wo ich lebe. Es heißt Castell d'Oliver und bietet ein tolles Burg-Ambiente, Natur und fantastische Meersicht.

    15. Was ist Ihr liebster Platz in Barcelona?
    Montjuic. Das ist der Ort an den mich mein Partner bei meinem ersten Barcelona Aufenthalt verzaubert hat... <3 El amor, el amor, … was soll ich sagen!

    16. Was vermissen Sie am meisten aus Ihrer Heimat?
    Meine Familie und Freunde.

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