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    UNI-SERIE: Teil 3 - Universidad de Barcelona

    27.06.2008 - Julia Macher 

    Wer nach berühmten Ex-Alumni oder Dozenten der Universidad de Barcelona stöbert, stößt auf so illustre Namen wie den des Nobelpreisträgers Santiago Ramón y Cajal, auf den des Modernisme-Architekten Lluis Domènech i Montaner oder fürs katalanische Selbstverständnis so bedeutsame Persönlichkeiten wie Pompeu Fabra, den „Vater“ der katalanischen Linguistik. Und natürlich haben auch Barça-Präsident Joan Laporta und Ex-Generalitat-Präsident Jordi Puyol an Barcelonas Traditionsuniversität studiert.

    Das ist kein Wunder: Schließlich war die 1450 von König Alfons dem Großmütigen gegründete Hochschule bis weit ins 20. Jahrhundert nicht nur eine der bedeutendsten Universitäten Spaniens, sondern vor allem auch die einzige in Katalonien. Erst ab 1968 bekam die Universität durch die bereits auf diesem Portal vorgestellte Universidad Autónoma de Barcelona (hier der Artikel) sowie später die Universidad Pompeu Fabra (hier der Artikel) Konkurrenz.

    Ihren guten Ruf hat sich die Hochschule bis heute bewahrt. In den spanischen Rankings belegt die mit mehr als 80 000 Studierenden und 18 Fakultäten größte Universität der Region regelmäßig einen der oberen Plätze. Laut eines Rankings der Zeitung The Times Higher Education vom Oktober 2006 gehörte die UB gar zu den 200 besten Hochschulen der Welt, als einzige katalanische Uni. Ein Grund für die gute Positionierung sind die Forschungsleistungen. Zur Universität gehört der Parc Cientific de Barcelona, ein Technologiepark, in dem Wissenschaftler und private Unternehmen gemeinsam forschen. Einer der wichtigsten Bereiche dabei ist das Institut für Biomedizin, in dem derzeit über hundert Wissenschaftler Grundlagenforschung betreiben.

    Mit 115 „Postgraus“ und Mastertiteln, darunter auch Programmen, die komplett auf Englisch stattfinden (einen Überblick finden Sie hier), setzt die UB am stärksten von allen katalanischen Universitäten auf den boomenden Markt der Aufbau- und Zusatzstudiengänge: Sie beherbergt 47 Prozent aller Akademiker, die ihre Studien vertiefen oder erweitern möchten.

    Als „urbanste“ Universität - das historische Hauptgebäude befindet sich an der Plaça Universidad, die fünf Hauptgelände sind alle innerstädtisch - ist die UB auch bei Barcelona begeisterten Erasmusstudenten und Wissenschaftlern aus aller Welt beliebt. Die Institution weiß darum und wirbt gezielt um ausländischen Nachwuchs: Sie ist Mitglied des internationalen Netzwerkes der Coimbra Group und stellt sich auf ihrer Homepage auch auf Chinesisch vor...

    Mehr Info unter
    Universidad de Barcelona
    Tel. 93 402 1100

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